
Aus dem Reiche der Feen kommen Frauen,
die strahlen vor Freude
von innen heraus.
Das Reich der Feen kennt keine Mauern
Wie ein Vogel - so frei
- fliegst Du ein und aus.
Missachtung, Dummheit und Ignoranz,
können die
Feenwelt niemals zerstören.
Auch wenn Du sie nicht siehst beim
Tanz
Des Zaubers kannst du dich nicht erwehren.
Eine Fee ist geboren, um Liebe zu geben,
Spür' sie,
erleb' sie, und wenn Du sie liebst,
wirst Du Zärtlichkeit,
Lust und sprühendes Beben,
erfahren da, wo Du Liebe ihr gibst.
Doch Wandrer, Vorsicht im Feenreich.
Es hat seinen Zauber, es
macht Dich weich!
Es macht Dich offen, verletzlich und reich.
Eine Fee berührt Dein Herz nur sehr zart.
Du
spürst es kaum, doch Dein Stolz hat verloren.
Eine
Zärtlichkeit der besonderen Art,
so fast ein bisschen wie neu
geboren.
Doch Du stehst darüber, es ist nur ein Spiel.
Du
glaubst, Dir ist gar nichts passiert.
Es war ja sehr schön,
aber "schön" ist so viel.
Und Du bist doch so fest etabliert.
Es gibt zwar Zeichen, doch die siehst Du nicht
Oder willst sie
einfach nicht sehen.
Nein, keine Sorge, sie hält Dich nicht,
Du kannst jederzeit wieder gehen.
Sie zeigt ihre Trauer,
belügt Dich nicht.
Du baust
Deine Mauer,
verstellst Dir die Sicht.
Doch die Veränderung aus dem Reiche der Fee
sitzt
ganz tief drin, wie ein Same in Dir.
Schon erfüllt sie Dich
manchmal mit leisem Weh
- Du warst doch so fröhlich mit ihr -
Und langsam begreifst Du
Ein Glück war Dir nah,
wie
Du es niemals gekannt.
Doch es gab ja Gründe!
Du sahst alles
so klar -
Und bist einfach weggerannt!
Jedoch Kerzenflammen und leise Musik
Und Du siehst ein
verliebtes Paar,
zieht‘s Dein Herz schmerzhaft zu den Feen
zurück,
wo es einstmals zuhause war.
Und dann,
irgendwann,
dann weinst Du dabei,
wenn Dein Hirn Dir
kaltlächelnd sagt:
"Du warst gut, Werner, ein echt starker
Mann!
Es ist doch gar nichts passiert!
Die Fee, das war ein Spiel und
"echt klasse" Mann!
Was soll's,
Du bist doch so toll - - -
etabliert!"