
Indes Gedanken liegen brach
schwellen Blütenblätter
auf dürren Stängeln
wiegt ein Traum
behaglich
dehnt sich
mitten lauer Luft
entfaltet sacht
gleichsam
seine Pracht;
meine Sehnsucht treibt....
schier Knospen.
Sind es Schattenspieler? Die sich wie Schatten an fremde Fersen heften? Die, die sich im Schatten anderer, vielleicht vermeintlich wichtigerer Menschen aufhalten? Sind sie bedauernswerte Schatten ihrer selbst? Figuren, die auf der Schattenseite des Lebens stehen? Die sich immerzu in den Schatten stellen? Spielen sie Schattentheater oder geben sie nur ihren Schattenriss zum Besten? Existieren Schattenfiguren? Bestehen sie nur aus Schatten, statt aus Figuren, spielen eben kein Schattentheater als Akteure sondern geben sich eher als ihre eigenen Verlierer aus? Konturlos, stehen sie im Schatten ihres eigenen Lebens? Träten sie doch aus dem Schatten heraus, egal aus welchem, würden sie im hellen Sonnenlicht stehen. Denn nur wo die Sonne scheint, gibt es Schatten, klar und abgegrenzt. Nicht solch diffusen, der in der Dämmerung entsteht und dessen Konturen sich auflösen im gleichmäßigen schwarz der Nacht. Aber treten wir doch raus aus dem Schatten, egal wessen und sei es der eigene! Beenden wir unser Dahindämmern und geben unserem Leben Sinn und Erfüllung, für unsere eigene, wichtige Existenz, während unseres so begrenzten Erdendaseins.