
Draußen lagert
der Nebel noch
warmer Tage
des März
in mir
treibt schon April
zärtlich grausam
sein wechselndes Spiel
Aprilgeliebte
was wird uns blühen
im Mai
Ganz überraschend
bist du da
meine Augen laufen dir
fragend entgegen
kaum Worte
doch die Hände
erinnern sich
gehen durch
den windstillen Abend
queren auf schmalem Steg
den dunkel gleitenden Fluss
im Zwielicht schon
die überwachsenen ungenutzten
Doppelpfeiler der einstmals
breiter geplanten Brücke
unvollendet
still das Wasser
vor dem künstlichen Stau
dahinter eilfertiges
Rauschen und Wind
sitzen schließlich
unbestimmte Trauer im Blick
wo die Flüsse wirbelnd
kreisend zusammenströmen
breiter und ruhiger der eine
schmaler und drängend der
andre
bald schon
gemeinsam dahinziehend die
Wasser
ununterscheidbar